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Katalog ›Mit-Menschen‹ | Lachenmann Art

Katalog ›Mit-Menschen‹ | Lachenmann Art

Katalog ›Mit-Menschen‹ | Lachenmann Art

Jahr: 2016

Dimensions: 28 cm x 20,5 cm x

Seiten: 42

€14,01 EUR net price

Normaler Preis €15,00
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Katalog zur Gruppenausstellung ›Mit-Menschen‹, die von 27. Februar bis 02. April 2015 in der Galerie Lachenmann Art in Konstanz stattfand. Texte von Juliane Lachenmann, Steffen Lachenmann und Christina Wigger.

Mit ausgewählten Arbeiten von Nina Annabelle Märkl, Blanca Amorós, Achiem Riethmann, Lara Eckert und Andreana Dobreva.

Ob groteske Mischwesen, zaghafte Figuren, starke Gesichter oder abstrakte Farbgesten und Formenelemente, die sich inhaltlich aufladen, die fünf nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung ›Mit—Menschen‹ könnten unterschiedlicher kaum sein. So verschieden die verwendeten Techniken und Positionen auch sind – neben dem Themenschwerpunkt „Mensch“, seinen kulturellen und wesentlichen Verschiedenheiten – geht es auch um das, was uns alle verbindet, die Menschlichkeit und das Miteinander. 

Eine Ausstellung mit dem Titel ›Mit—Menschen‹   -  was erwartet man da?

Ursprünglich sollte die Ausstellung den Titel HUMAN tragen. Englisch und deutsch aussprechbar, auf den Kern der Ausstellung abzielend, traf dieser Titel dann doch nicht den Nerv dessen, was wir Ihnen zeigen möchten. Und während der Vorbereitungszeit auf diese Gruppenshow stand dann auf einmal unser Titel im Raum: Mitmenschen. Mit Menschen. Und das trifft es. 

Ob groteske Mischwesen, zarte Figuren, große Gesten, geheimnisvolle Formenelemente, offene Gesichter, starke Posen, laute Töne, klare Andeutungen, leise Klänge, undeutliche Aussagen, realistische Darstellungen mit allen Details, die große Freude über ein neues Leben, die zufriedene Betrachtung des eigenen, gepflegten Gartens, das Festhalten einer Szenerie einer Welt, in der Anfang und Ende keine festen Konstanten bilden, frei und beweglich. 

Leben und Tod, Traum und Wirklichkeit, mit der Wahrnehmung des Betrachters spielend, auf der Grenze von Realität und Illusion tanzend. 

Ein fehlender Kontext, sich auftürmende Fragen, sich entwickelnde Spannungsfelder. Persönliche Meinung, politische Haltung, innerliche Überzeugungen, ob laut preisgegeben oder leise gemurmelt, Aggression, Wut, Frieden, Natur. Die hochgradig symbolische Geste.  

Liebe. Nächstenliebe. Selbstliebe.

Nähe. Eine Umarmung. Was für eine innige Geste. Ruhe und Geborgenheit. Eine dargereichte Hand, Empfangen und Geben. Licht.

Und dann, dem direkt gegenüber stehend: Düstere Gesichtszüge, dunkle Hintergründe, geheimnisvolle und verstörende Szenerien. Rätselhafte Bildelemente. 

Dies waren jetzt viele Schlagworte. Und ich bin mir sicher, dass jeder einzelne von Ihnen bei dem ein oder anderen Begriff gezuckt hat, eine Assoziation hatte, ein Bild vor Augen bekam. 

Kunst darf stimulieren. Kunst darf auch anstrengend sein. Kunst darf erfreuen  und aber auch unbequem sein. Wir sehen hier heute nicht nur Butterblumen und leicht blaue Wolken. Wir sehen auch unbequeme Sachverhalte, die ängstigen, wenn wir uns darauf einlassen, die verstören, wenn wir ehrlich zu uns sind. Die uns im Dunkeln lassen. Und wir sehen dennoch eine Hand, die uns gereicht wird, wir spüren Arme, die uns halten. Finden Trost und Zuversicht in alltäglichen Szenen, in Freude und Glück.

Viele der ausgestellten Arbeiten hier vereinen in sich den Aspekt der Leerstelle. Hier sind SIE gefordert, die freie Stelle gedanklich zu füllen!

In welche Richtung geht Ihre Assoziation? Die gesamte Breite der Menschlichkeit, in Auszügen hier für Sie präsentiert, von fünf Künstlerinnen und Künstlern aus München, Berlin, Spanien und Bulgarien. Unterschiedlich verwendete Techniken, differenzierte Positionen, kulturelle Divergenzen. Und bei all den Unterschieden, die uns diese wunderbaren fünf Menschen zeigen, so geht es doch auch um das, was uns alle verbindet: die Menschlichkeit und das Miteinander. In einer Ausstellung von Menschen über Menschen für Menschen.

 

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