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2e2e3c | Sandra Schlipkoeter

2e2e3c | Sandra Schlipkoeter

Sandra Schlipkoeter

Material/Technik: Acryl auf Papier, Scherenschnitt, im Schattenfugenrahmen

Abmessungen: 79 cm x 59 cm

Jahr: 2022

€2268,91 EUR netto

Normaler Preis €2.700,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €2.700,00 EUR
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Weitere Werke von Sandra Schlipkoeter

 



Sandra Schlipkoeter basiert ihre Werke auf einem physikalischen Phänomen, das sie aus dem unsichtbaren Raum isoliert und in einen sichtbaren Kontext überführt. Interferenzen sind Überlagerungen von Wellen im optischen Raum, die komplexe Linienmuster erzeugen und mittels digitaler Fotografie auf den Computerbildschirm sichtbar gemacht werden. Wellenartige Linien scheinen sich in undefinierbarem Rhythmus auf dem Bildschirm zu manifestieren. Ähnlich verhält es sich mit dem Phänomen des Lichts, das sich als immaterieller und dennoch allgegenwärtiger Impuls erweist. Die Künstlerin nutzt diese nicht-haptischen Sphären und übersetzt sie in repräsentative, skulpturale, malerische und installative Kunst.

Sandra Schlipkoeters gerahmte Werke erweisen sich als mehrschichtig und manifestieren sich in bewegten Wellen und Linien. Die zahlreichen Schichten sind dynamisch miteinander verflochten und zitieren die grafischen Linien der digital erzeugten Störungen, wodurch sie uns einen aufregenden, ambivalenten Moment der Betrachtung bieten. Diese bildliche Gestaltung basiert auf einem wohlüberlegten Ansatz der Künstlerin, der im Laufe der Jahre sorgfältig studiert wurde. Sie nähert sich dem flüchtigen Phänomen von der künstlerischen Seite her an, indem sie verschiedene mögliche Kombinationen und technologische Artefakte erforscht.

Neben den mehrschichtigen Papierausschnitten, die sich in mehreren Dimensionen miteinander verflechten, demonstriert die Künstlerin auch ihr handwerkliches Können auf der Ebene der klassischen Ölmalerei. Auf illusionistische Weise fängt sie ein Spiel von Licht und Schatten auf Leinwand ein, das die digitalen Interferenzen zitiert und nur bei genauerem Hinsehen als solche erkennbar wird. Hier spielt die Künstlerin mit Farbverläufen und fiktiver Bewegung in einem undefinierbaren Raum.

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